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Achtung Ansteckungsgefahr: Fußpilz

Bild: © Swantje Zink / panthermedia.net
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Die Haut ist rot und gereizt, löst sich in Schüppchen ab und hinterlässt schmerzhafte Wunden, Bläschen oder Hautrisse. Wer jetzt denkt, das könne nur eine exotische Krankheit sein, der irrt sich. Es handelt sich dabei um eine häufige Hauterkrankung: Fußpilz. Etwa 20 Millionen Deutsche leiden an Hautpilzen. Von den vielen Arten befallen nur einige wenige die Füße: Fadenpilze. Sie ernähren sich von der Hornsubstanz der obersten Hautschicht und fühlen sich in den feuchten Zehenzwischenräumen besonders wohl, denn dort herrscht ein ideales Klima für sie.

Hauptsache feucht: So haben es Pilze gern

Fadenpilze vermehren sich über Sporen, die zum Beispiel auf abgefallenen Hautschuppen von Betroffenen sitzen. Die Sporen lauern in Schwimmbädern und Gemeinschaftsduschen auf Füße, die sie befallen können. In der feuchten Umgebung finden sie optimale Bedingungen zum Überleben und zur Verbreitung. Kommt ein gesundes Paar Füße mit den infizierten Schüppchen in Berührung, kann sich der Pilz ausbreiten. Haben die Sporen erst einmal passende Füße gefunden, wird der Betroffene sie so schnell nicht mehr los.

Dem Fußpilz Beine machen: So geht’s

Obwohl es zahlreiche Hausmittel und Medikamente aus der Apotheke gegen die Infektion gibt, ist es immer noch schwierig den Pilz loszuwerden. Der erste Schritt ist deswegen der Gang zum Arzt. Er kann dir und deinen Eltern sagen, ob die Hautschüppchen zwischen deinen Zehen wirklich Anzeichen für Fußpilz sind und welches Mittel oder Medikament am besten wirkt, zum Beispiel Creme, Spray oder Puder.

Wichtig: Da Fußpilz hartnäckig sein kann, solltest du die vom Arzt verordnete Behandlung so lange weitermachen bis die Hautschüppchen und das Jucken deutlich weniger geworden sind. Hörst du zu früh auf, kann die Infektion wiederkommen. Drei bis vier Wochen dauert in der Regel eine Behandlung gegen Fußpilz.

Vorsorge ist besser als Nachsorge: So verhinderst du Fußpilz

Einen Fußpilz hast du dir schnell eingefangen. Bis er wieder weg ist, dauert es allerdings eine Weile. Am besten ist es, die Infektion von vorn herein zu verhindern. Wie das geht? JUPO hat für dich Tipps gesammelt:

  • In trockenen Tüchern: Nach dem Duschen oder Baden solltest du die Haut gründlich abtrocknen, vor allem zwischen den Zehen und in Hautfalten.
  • Lass deine Füße atmen: Achte auf atmungsaktive Materialien und verzichte auf Kunstleder und Turnschuhe oder Schuhe, in denen du Schweißfüße bekommst.
  • Auf die Ernährung kommt es an: Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, hat ein besseres Immunsystem und ist kein leichtes Opfer für Fadenpilze.
  • Barfuß-Verbot: In Hotelzimmern und öffentlichen Bädern möglichst nicht barfuß laufen, sondern eigene Bade- oder Hausschuhe tragen.

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